MIRO
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MIRO macht Lieder.

Ich bin Miro – Liedermacher, Sänger und Gitarrist. Meine Lieder sind erzählerisch lebendig, bildhaft poetisch und ein klein wenig melancholisch, manchmal. Warum –  und wer ich bin?

 

Ich bin Miro.

NEUIGKEITEN

 

ICH BIN der Wind

Ich-bin-der-Wind MIRO

 

19. Februar 2021 – ICH BIN DER WIND

 

Ich bin der Wind

….

Ich bin der Wind, darum fang mich nicht ein. Ich bin in deinen lockigen Haaren.
Bin ruhelos, jahraus und jahrein. Die Freunde gingen mit den Jahren.
Wo Du auch bist, kann ich nicht lange sein. Bin stets zuerst gegangen.
Ich bin der Wind und Du bist das Meer, was bleibt ist ein Verlangen.

….

(c) MIRO – Boltenhagen 2017

 

 


 

 

MANCHMAL

Manchmal-MIRO

 

12. Februar 2021 – MANCHMAL

 

Manchmal

Manchmal weiß ich nicht so recht, ob es gut ist oder schlecht.
….

….

Schwerer Mut kommt über Nacht und ist so mein bester Freund.
Will nicht mit ihm und nicht ohne mit ihm sein.
Lauf in meinem Labyrinth, hoffe auf das, das neu beginnt.
Und doch so in meiner Welt allein.

Tage kommen Tage gehen, mühsam schwer und traben fort.
Ertränken mich am Tag wie nachts der Wein.
In dem Brunnen meines Herzens kann ich all die Geister sehn.
Und bin doch so in meiner Welt allein.

Schöne Welt doch siehst du mich, bin ich auch nur lediglich.

….

….

(c) Miro, Boiensdorf 2017

 

 


 

 

ZU HAUSE auf Zeit

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05. Februar 2021 – ZU HAUSE AUF ZEIT

 

Zu Hause auf Zeit

Mein zu Hause tragen vier Räder und es ist auf Zeit, dies weiß ich nun jetzt.
Die Enge der Stadt vergessen, den wachen Blick geradeaus.
Mit einem Koffer voller Lieder übers Land, auf dem Rücken die Gitarre gesetzt.
Entfliehe ich jeder Tatsache, ich mach mir nichts draus.

Und ich puste auf Blumen, ja dann und wann pusten Sie zurück.
Setzt mich auf ihren Schirm, falte Flugzeuge aus weißem Papier.
Ich begehre nicht auf gegen dieses Leben, nicht ein kleines Stück.
Nehm es so wie es kommt, treib mich um, nur jetzt nur hier.

Noch drängt es mich umher, noch will ich immer mehr.
Noch treibt es mich voran, noch komme ich nicht an.
Will mich noch nach Allem sehnen, wie die Tage im Sand verwehen.
Noch ist der Sommer so weit. Bin ich doch zu Hause, zu Hause auf Zeit.

Ich liebe das einfache Leben, trage in meinen Taschen mein Hab und mein Gut.
Ich bin nicht reich, doch reicht es mir aus, ich komm gut zurecht.
Mit meinen Liedern auf den Lippen, singe ich für Münzen in meinem Hut.
Gute Tage sind solche die zählen, es geht mir nicht schlecht.

Wenn der Abend sich neigt und die Kühle aufsteigt, such ein Heim wo immer ich bin.
Wecke Hasen im Feld für ein Rennen, Meister Lampe gewinnt.
Manche Nacht ist so lau und die Weite so blau, hier wo wir geboren sind.
Schaue ich zu den Sternen hinauf und staun wie ein kleines Kind.

….

(c) MIRO – Kägsdorf 2016

 

 


 

 

MEILENSTEINE

Miro-Meilensteine

 

29. Januar 2021 – Ein Auszug aus dem Lied MEILENSTEINE

 

Meilensteine

Auf einem Stein im Mai vergessen, auf einem Meilenstein des Flusses sein.
Vom lauten Leben sitz ich ganz verschlissen auf diesem Stein hier oben klein.
Schau auf des Stromes fließend Wellen, er trennt das Land von einem anderen ab.
Höre von Polen die Glocken schellen, ein leises Summen verteilt sich am Tag.

Wie viele Wasser sind schon geschwommen von reiner Quelle zum offenen Meer.
Wie viele Leben sind schon ertrunken und sind geboren, was bringt sie her.
Wer kam hier her zum Stein in Frieden, doch seinen Frieden fand er nicht.
Wie viele Menschen sind in den Kriegen am Stein gescheitert in blinder Pflicht.

….

Meilensteine, Große, Kleine steh´n auf meinem Lebensweg.
Zieh mich ran an einer Leine, folge ihnen Schritt um Schritt.

Auf einem Meilenstein im Osten, im weiten Land ganz in der Ruh.
Sah ich den Booten zu beim Rosten und

….

 

(c) MIRO – Zollbrücke in 2016

 

 


 

 

AUF DER LEEREN Bank

Auf-der-leeren-Bank-Miro

 

22. Januar 2021 – Ein Auszug aus dem Lied AUF DER LEEREN BANK

 

Auf der leeren Bank

Während die Mächtigen sich selbst gefallen.
Und die Welt daran erkrankt.
Saßen sie zum trotz dem Allen.
Jeden Tag auf dieser Bank.

Wo die Paare so innig sich küssten.
Wo die Alte mit den Spatzen sang.
Und der Schnaps dem Penner die Nacht versüßte.
Sitzt nun keiner mehr die Wege entlang.

Als der Sommer nicht aufhören wollte.
Und keinem von uns war es je bang.
Und niemand fragte nach dürfen und sollte?
Wo der Abend in den Wipfeln der Bäume versank.

Als wir die Worte neu erfanden.
Und die Gemüter sich erhitzten.
Wie wagemutig wir auf Ihr standen.
Und unsere Namen in sie ritzten.

(c) MIRO am 18. Januar in Dresden

 

 


 

 

RABEN auf dem Geländer

Raben-auf-dem-Geländer-Miro

 

10. Januar 2021 – Hier ein Auszug aus dem neuen Lied RABEN AUF DEM GELÄNDER

 

Raben auf dem Geländer

Es sitzen im schwarzen Kleid, Raben auf dem Geländer.
Ein grauer Nebelschleier liegt auf der Stadt im Tal.
Der nasse Asphalt glänzt und auch die Augenränder.
Der Tag ertrinkt im Suff, die Haut ist blass und fahl.

Im dichten Verkehr nach Haus, die Lichter der Autos irren,
Die Strassenlaternen flimmern schon so gegen halb vier.
Laut das Radio spielt und es fängt an zu klirren,
so wie die Kälte und ruft, warum bist du noch hier?

Flieh mit mir davon, nimm mich in dein Gefieder.
Kehrt die Wärme zurück, kommen wir dann wieder?!

In dieser trüben Welt dreht die Kugel aus Glas.
Und Fragen kommen nicht an, die in uns so brennen.

(c) Miro, am 5. Januar in Dresden

 

 


 

 

MIRO unterstützen

Miro unterstützen

 

7. Januar 2021

Ich zögerte lang. Soll ich oder sollte ich nicht. Nun liegt die Antwort auf der Hand. Viele von Euch haben mich gefragt, ob und wie sie mich unterstützen können. Hier gibt es die Möglichkeit.

https://paypal.me/pools/c/8vPnseHcD1

 

 


 

 

DAS JAHR ist erwacht

Das-Jahr-ist-erwacht

 

2. Januar 2021 – Zum Jahresbeginn hier die ersten beiden Strophen eines neuen Liedes –

 

Das Jahr ist erwacht

Das Jahr hat begonnen sich auszusäen.
Mit jedem Tag ein Samenkorn um zu wachsen empor.
Und das Verlangen wächst wieder hinauszugehen,
Doch man kommt nicht weit, nur übern Hof bis hinter das Tor.
Will zum Horizont und weiter, dorthin wo die Winde wehen.
Man hat unsere Welt in kleine Kreise bemessen.
Und man fragt sich, soll es so weiter gehn?

Es ist noch ganz blass, hat keine Farbe,
ist nicht schwarz oder weiß.
Das Jahr ist erwacht, mit jeder Sekunde
und tickt vor sich hin – ganz leis.

Das Jahr geht langsam, mit wackligen Füßen.
Will alles erkunden, mit brennender Neugier, wie ein kleines Kind.
Will mit den Fingern berühren, doch ist da das bittersüße
Gefühl nicht fühlen zu können, weil da schreckliche Masken sind.
Nicht sehen zu können, die bebenden Lippen, wie wenn einer lacht.
Nur wenn´s keiner sieht, sich im Dunkeln berühren,
kurz ist der Tag und lang ist die Nacht.

Es ist noch ganz blass, hat keine Farbe,
ist nicht schwarz oder weiß.
Das Jahr ist erwacht, in Minuten und Stunden
und tickt vor sich hin – ganz leis.

Ach kleines Jahr, dein Leben liegt vor dir….

 

Miro, Dresden am 2. Januar 2021

 

 


 

 

ES LEUCHTEN DIE STERNE schon im November

 

30. Dezember 2020

Es leuchten die Sterne schon im November,
vor dem ersten, leis fallenden Schnee.
In den Stuben im Eisblumenfenster.
Und all die Gedanken tun langsam so weh.

Immer wieder die bangende Frage.
Darf man schon hoffen, um sich wieder zu sehn.
Im Stundentakt nachts und am Tage.
Die Nachrichten schmecken wie bitterer Tee.

Die große Verkündung um Heilung der Dinge,
ist ein schwarzes, alles auffressendes Loch.
Fast lethargisch, dass es mich nicht verschlinge.
Will ich nicht mehr hören und ich höre es doch.

Sie fragen uns nicht wie´s um uns bestellt.
Unerreichbar und sie kommen mir fremd vor.
In dieser zerbrochenen Welt.

Ach wäre es doch noch im September.
Wo wir sangen und spielten am Fluß.
Unter der Linde am Ufergeländer.
Im Lebenstakt wippend mit dem nackten Fuß.

….

Miro, Dresden am 30.12.20

 

 


 

 

DER PESO zum Glück

 

24. Dezember 2020

DIE HOFFNUNG – Es schien, als sei „der Peso zum Glück“ verloren gegangen. Er ward nirgendwo gesehen. Doch nun hat sich das Blatt zum Guten gewendet. Eine gute Seele hatte ihn nur sicher aufbewahrt.
Das Glück kommt nicht abhanden. Es macht nur Pause und versteckt sich. Man kann es suchen oder man wartet darauf, dass es den Weg zu Einem findet.

Aus der Crowdfunding-Aktion „Einen Peso zum Glück“ ist in den vergangenen Tagen der Glücks-Peso ausgelost worden. Alle Teilnehmer der Crowdfunding-Aktion kamen namentlich in einen Lostopf und hatten die Chance den PESO ZUM GLÜCK zu gewinnen. Der Gewinner darf sich über eine CD, den Peso zum Glück und eine kleine Überraschung, einem Dresdner Original freuen, welche mit freundlicher Unterstützung der Firma Willy Vanilli, ebenfalls ein Dresdner Original gespendet wurde.
Vielen Dank – und dem Gewinner, Herzlichen Glückwunsch.

 

 


 

 

MIRO singt – Erich Kästner

Kästnermuseum

 

24. November 2020

Aus unzähligen Gedichten Erich Kästners hat MIRO mehr als ein Dutzend der schönsten ausgesucht, um sie zu Liedern zu vertonen. Leider ist auf Grund der aktuellen Situation der Konzertstart auf das Jahr 2021 verschoben worden. Doch das ist kein Schade, die Vorfreude bleibt. Seien Sie gespannt auf einen Abend voller Poesie mit vertonten Gedichten von Erich Kästner und Liedern von Miro.

 

WE RKE


 

Miros-Cd

 


CD – „Einen Peso zum Glück“

KONZERTE

16. Apr. 2021 Miro Solo Welttheather Frankenberg/Sa.
Freiberger Str. 20, 09669 Frankenberg/Sa.
19. Jun. 2021 Miro Solo (Neues Programm) JohannesHof e.V.
Hauptstraße 29, 09661 Hainichen/OT Bockendorf
23. Jun. 2021 Miro Solo Musik im Park
Schlossinsel 1, 12557 Berlin

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